In seiner Laudatio würdigte Dr. med. Christof Mittmann, Vorsitzender des PVS Verbandes, den unermüdlichen Einsatz von Herrn Dr. Reinhardt für Kompromiss und Ausgleich, um die dringend überfällige Reform der GOÄ in schwierigem politischen Fahrwasser dennoch auf den Weg zu bringen.

„Mit seiner ruhigen und gleichzeitig sehr klaren Art schaffte es Herr Dr. Reinhardt, die Novellierung der GOÄ so weit voranzubringen, wie niemand vor ihm. Dabei stellt er stets den Arzt und den Patienten in den Mittelpunkt seines gesundheitspolitischen Wirkens. Herr Dr. Reinhardt zeigt somit vorbildlich, wie sich in unserem Berufsstand ökonomische Interessen mit hohen ethischen Standards vereinen lassen.“

Nicht zuletzt Dank Dr. Reinhardt habe die Ärzteschaft, so der Vorsitzende des PVS Verbandes, nun die Chance, auf die GOÄ-Novelle mit hinzuwirken und zu beweisen, dass die Selbstverwaltung aus freiberuflich orientierten Ärztinnen und Ärzten handlungsfähig ist.“

Der PVS Verband verleiht die Harald-Titze-Ehrenmedaille an Personen, die sich in besonderer Weise um die Bedeutung der privatärztlichen Medizin, die Weiterentwicklung der Gebührenordnung für Ärzte und die zukunftsfähige Gestaltung des Gesundheitssystems verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wird seit 2006 im Gedenken an Dr. med. Harald Titze verliehen, der von 1988 bis 2000 Vorsitzender des PVS Verbandes war.

Der PVS Verband vertritt als Dachorganisation von bundesweit 12 Privatärztlichen Verrechnungsstellen, die als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen das privatärztliche Honorarmanagement im Auftrag ihrer Mitglieder übernehmen, die berufspolitischen Interessen von rund 35.000 niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten und leitenden Krankenhausärzten sowie Krankenhäusern.

Quelle: PVS Verband